REVIEW | Akupunktur, Dry-Needling und Wet-Needling

EINLEITUNG

Bei der Akupunktur sollen Punkte und Kanäle des Körpers stimuliert werden. Die Theorien beschreiben Indikationen, Lokationen und Stimulierung von Punkten für die jeweilige Problematik. Dadurch soll der Körperfluss bzw. die Lebensenergie – das Qi – wieder durch die Körperwege – die Meridiane – korrekt fließen. Der Grund: Ursache für Beschwerden soll ein Ungleichgewicht des Qi sein. Westliche Erklärungsmodelle, weswegen Akupunktur helfen soll, sind die Gate-Control-Theorie sowie endogene Opioide. Dieser analgetische Effekt soll durch das Stechen an einer bestimmten Position mit einer bestimmten Tiefe und einer bestimmten Dauer entstehen. Jedoch gibt es sowohl für die östliche als auch westliche Theorie keine Evidenz. (19, 27, 29, 66) Während der Akupunktur wird – je nach Bereich – die Nadel nur soweit eingestochen bis der Akupunkturist das Körper-Qi des Patienten spürt. “De qi” wird das Gefühl genannt, bei der Akupunktur gestochen zu werden. Dies beschreibt Gefühle wie Schwere, Taubheit und Wundsein. Wenn diese Gefühle stattfinden, so wird die Placebo-Akupunktur als erfolgreich angesehen. (7,8,9) Die tatsächlich stattfindende Akupunktur wird Verum-Akupunktur genannt.

Wichtig: Wenn geschrieben wird, dass es “keinen Effekt” hat, bedeutet dies keine klinisch relevanten und signifikanten Unterschiede.

AKUPUNKTUR HILFT… ODER DOCH NICHT?!

Starten wir mit einer Studie aus Deutschland,

Du musst mit deinem RAWO Free-Education Account angemeldet sein um den folgenden Inhalt anzuzeigen. Anmelden oder kostenlos Registrieren.